07 Februar 2018

FCA Heritage bei der Oldtimer-Messe „Rétromobile" in Paris

FCA Heritage, die mit der Traditionspflege der italienischen Marken beauftragte Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles, stellt vier Klassiker aus: Lancia Appia Coupé, Fiat Dino 2400 Coupé, Abarth 2400 Coupé und Alfa Romeo SZ. Abarth 695 Rivale und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio schlagen die Brücke in die Gegenwart. Französische Leitmesse für Oldtimer findet vom 7. bis 11. Februar 2018 im Ausstellungszentrum Porte de Versailles statt.  

 

Turin, im Februar 2018

Die „Rétromobile" in Paris hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer der europaweit bedeutenden Messen für historische Autos entwickelt. FCA Heritage, die für klassische Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia zuständige Abteilung von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), ist auf der Messe, die vom 7. bis 11. Februar 2018 im Ausstellungszentrum Porte de Versailles stattfindet, mit einem 350 Quadratmeter großen Stand präsent.

Ausgestellt sind vier Oldtimer, die vier Marken - Fiat, Abarth, Lancia, Alfa Romeo - sowie vier Karosseriebauer - Pinin Farina, Bertone, Alemanno, Zagato - aus vier unterschiedlichen Epochen zwischen 1957 und 1989 repräsentieren: Lancia Appia Coupé, Fiat Dino 2400 Coupé, Abarth 2400 Coupé und Alfa Romeo SZ. Die Klassiker werden begleitet von zwei aktuellen Modellen, die den Bogen zur Gegenwart schlagen: Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio und Abarth 595 Rivale.

FCA Heritage, gegründet 2015, bietet eine ganze Reihe von Dienstleistungen für Besitzer und Fans von klassischen Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Lancia. Neben Veranstaltungen und Dokumentationen rund um die Historie der Marken gehört dazu auch das sogenannte Originalitätszertifikat, eine Art Geburtsurkunde eines Fahrzeugs. Darin sind zum Beispiel das exakte Datum der Herstellung und die ursprüngliche Serienausstattung festgehalten. Eigentümer klassischer Lancia und Abarth können ihr Fahrzeug bei FCA Heritage restaurieren lassen oder ein Echtheitszertifikat beantragen, in dem beispielsweise die Originalität von nachgerüsteten Komponenten oder die Rennhistorie bestätigt wird. Eine Übersicht bietet der Auftritt von FCA Heritage im Internet (www.fcaheritage.com). 

Lancia Appia Coupé

Präsentiert 1953 als Limousine, wurden schließlich im Verlauf von zehn Jahren drei Bauserien des Lancia Appia Coupé aufgelegt. Besonders die zweite Serie erfreute sich großer Beliebtheit bei den großen Designstudios der Zeit. Unter anderem Alemanno, Boano, Zagato, Ghia, Vignale und Viotti entwarfen individuelle Karosserien für das Lancia Appia Coupé. Das auf der Rétromobile in Paris ausgestellte Exemplar wurde vom Battista „Pinin" Farina entworfen. Der von 1957 bis 1962 gebaute 2+2-Sitzer wird von einem V4-Zylinder-Motor mit 1.089 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben, der 39 kW (53 PS) leistet.   

Fiat Dino 2400 Coupé

Um das Fiat Dino 2400 Coupé zu verstehen, muss man sich die Motorsport-Regularien der späten 1960er Jahre vergegenwärtigen. Ferrari war zu der Zeit sehr aktiv in der Formel 2. In dieser Rennserie waren Motoren vorgeschrieben, die von einem mindestens 500 Mal gebauten Serientriebwerk abstammen mussten - damals für Ferrari eine unerreichbare Stückzahl. Die Lösung dieses Problems war eine Kooperation mit Fiat. Die deutlich größere Marke bot den von Ferrari entwickelten V6-Zylinder mit zwei Liter Hubraum, der 120 kW (160 PS) leistete, im Fiat Dino Coupé an. In der zweiten Bauserie wurde das technisch sehr aufwändige Aggregat durch eine etwas zivilere Variante mit 2,4 Liter Hubraum ersetzt, die 132 kW (180 PS) produzierte.

Als das von Bertone designte Fiat Dino Coupé 1967 auf der Motorshow in Turin präsentiert wurde, war es seiner Zeit weit voraus. Bis 1972 wurden insgesamt 6.068 Stück gefertigt.    

Abarth 2400 Coupé

Das Abarth 2400 Coupé ist eines der Meisterwerke von Tuninglegende Carlo Abarth. Basierend auf dem Fiat 2100, stellte Abarth das von Giovanni Michelotti entworfene Coupé auf dem Genfer Autosalon 1959 vor. Produziert wurde es bei Alemanno von 1962 bis 1964 zunächst mit einem 2,2-Liter-Motor, ab 1964 dann mit 2,4-Liter-Triebwerk. Dieser Sechszylinder leistete 103 kW (140 PS). Das in Paris ausgestellte Exemplar hat einen prominenten Vorbesitzer - Carlo Abarth persönlich.

Alfa Romeo SZ

Die Zusammenarbeit zwischen Alfa Romeo und der Carrozzeria Zagato hat ihre Ursprünge in den 1920er Jahren. Ursprünglich konzentriert auf Karossen für den Einsatz im Motorsport, entwarf Zagato später auch besonders elegante und individuelle Fahrzeuge. Ein Beispiel dafür ist der Alfa Romeo SZ (Abkürzung für Sport Zagato), einem Star des Genfer Autosalons im Jahr 1989. Die besonders aerodynamische Form - der Luftwiderstandsbeiwert beträgt für die Zeit sehr gute 0,30 - mit den ungewöhnlichen, betont geometrischen Linien entstand in Zusammenarbeit mit Alfa Romeo. Rund 1.000 Stück des avantgardistischen Coupés wurden gebaut.

Abarth 695 Rivale

Der Abarth 595 Rivale knüpft an die spektakulären Kleinserien der Marke aus den 1960er und 1970er Jahren an. Das aufwändigste Abarth Sondermodell aller Zeiten ist eine Gemeinschaftsproduktion mit der Motorboot-Legende Riva, zwischen zwei großen italienischen Marken also, die auf ihrem Gebiet seit Jahrzehnten führend sind bei Technologie, Innovation, Detailtreue und Leistung. Mit seinem 132 kW (180 PS) starken Turbo-Benziner und der markanten Zweifarb-Lackierung zeigt sich der Abarth 695 Rivale inspiriert von der neuen 56' Riva, einer der leistungsfähigsten Yachten, die Riva jemals gebaut hat.

Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio

Der neue Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio ist das erste SUV mit dem legendären vierblättrigen Kleeblatt auf der Flanke. Neue Maßstäbe im Segment der kompakten Premium-SUV setzt das Modell dabei nicht nur mit 375 kW (510 PS) leistendem V6-Biturbo-Benziner, atemberaubendem Design sowie umfangreicher und innovativer Ausstattung. Auch bei den Fahrleistungen stößt das Topmodell der Baureihe in neue Dimen­sionen vor. Auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings, der anspruchsvollsten Teststrecke der Welt für Sportwagen, stellte der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio einen neuen Rundenrekord für SUVs auf - mit 7.51,7 Minuten. Damit hat er das Zeug, ein weiterer Klassiker von Alfa Romeo zu werden.

 

Hinweis an die Redaktion: Roberto Giolito, Direktor von FCA Heritage, stellt im Rahmen einer Pressekonferenz Leistungen und zukünftige Projekte des Unternehmens vor.
Ort: Messestand von FCA Heritage (Halle 1, Stand K 070), Zeit: Mittwoch, 7. Januar 2018, 10:30 Uhr.

      

Verbrauchswerte

Abarth 695/695C Rivale

1.4 T-Jet 132 kW (180 PS)                6,0(MT) / 5,8(MTA) l/100 km*           139 (MT)/134 (MTA) g/km*

 

Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio

V6 375 kW (510 PS) AT8                  9,0 l/100 km*                                        210 g/km*

 

**Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) nach RL 80/1268/EWG und CO2-Emission kombiniert (g/km). Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.

 

 

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Kontakt:

Sascha Wolfinger

Telefon: +49 69 66988-357

E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com

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